Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Stand: 11.01.2018)
I. Allgemeines
1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend und in Schriftform widersprochen wird.
2. „Fotos“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Abzüge, Lichtbilder in Fotobüchern, jegliche Druckerzeugnisse auf Leinwänden oder sämtlichen Papier- und Materialsorten, Aufnahmen in digitalisierter Form als Datei, Videos usw.)
II. Urheberrecht, Nutzungsrecht
1. Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Fotos nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.
2. Die vom Fotografen hergestellten Fotos sind grundsätzlich nur für den eigenen und nichtkommerziellen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
3. Der Fotograf überträgt dem Auftraggeber das private und nichtkommerzielle Nutzungsrecht an seinen Fotos. Eine Weitergabe oder Übertragung von Nutzungsrechten an Dritte ist nicht gestattet.
4. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Fotografen.
5. Der Fotograf darf die entstandenen Fotos zum Zwecke der Eigenwerbung und ohne gesonderte Vergütung nutzen. Dazu zählen beispielsweise die Verwendung der Fotos für Website, Blog, soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, aber auch die publizistische Verwendung, beispielsweise zur Illustration in Fachzeitschriften für Hochzeit oder Fotografie, Messen oder Ausstellungen.
6. Bei der Verwertung, und insbesondere der digitalen Nutzung der Fotos im Internet durch den Auftraggeber (z.B. Website, soziale Netzwerke), verlangt der Fotograf als Urheber der Fotos genannt zu werden. Der Fotograf ist bei bei jedweder Verwendung eines seiner Fotos namentlich und eindeutig als Urheber zu kennzeichnen, beispielsweise durch Verwendung der Kennzeichnung © Christine Ladehoff.
7. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz in Höhe von 100% des Honorarbetrags.
8. Die RAW-Dateien verbleiben beim Fotografen. Die Herausgabe an den Auftraggeber ist nicht Bestandteil des Vertrags und erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.
9. Die Digitalisierung, Speicherung und Vervielfältigung der Fotos auf Datenträgern aller Art ist dem Auftraggeber zu privaten und nichtkommerziellen Zwecken gestattet.
III. Vergütung, Eigentumsvorbehalt
1. Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, Übernachtungen etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Gemäß § 19 UStG enthält der Rechnungsbetrag keine Umsatzsteuer.
2. Der vereinbarte Honorarbetrag umfasst die Vorbesprechung des Hochzeitsshootings, die Erstellung sowie die einmalige nachträgliche Bearbeitung und Optimierung der Fotos sowie den Versand des USB-Sticks mit dem erstellten Bildmaterial und der bestellten Fotoprodukte an den Auftraggeber.
3. Ein Wechsel der Location muss dem Auftragnehmer bis mindestens 7 Tage vor dem Hochzeitstermin mitgeteilt werden und durch den Auftraggeber ggf. gesondert vergütet werden.
4. Der fällige Rechnungsbetrag ist in bar am Hochzeitstermin zu begleichen.
5. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 30 (in Worten: dreißig) Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Dem Fotografen bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.
6. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Fotos Eigentum des Fotografen.
IV. Haftung
1. Gegen den Fotografen gerichtete Schadensersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, Verletzung von gesetzlichen und/oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten seitens des Fotografen verursacht worden ist.
2. Die Terminierung und Organisation von Buchungen werden mit großer Sorgfalt vorgenommen.
Sollte die Anwesenheit des Fotografen am Fototermin jedoch durch besondere Umstände, wie z.B. plötzliche
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Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse,Verkehrsstörungen etc. (auch von Familienangehörigen des Fotografen) verhindert werden, kann keine Haftung
für jegliche daraus resultierenden Schäden, Verluste oder Folgen übernommen werden. Sollte es kurzfristig aufgrund höherer Gewalt zum Ausfall des Fotografen kommen, bemüht sich dieser (soweit vom Kunden erwünscht) um einen Ersatzfotografen, der auf eigene Rechnung seine Leistungen erbringt. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht.
3. Der Auftraggeber bemüht sich, alle bei der Hochzeit anwesenden Personen und alle wichtigen Momente und Szenen abzulichten. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass jeder Hochzeitsgast und jede wichtige Szene auf den Fotos zu sehen ist. Sollte dies der Fall sein, ist das kein Grund zur Reklamation der Fotos oder Erstattung des Honorarbetrages.
4. Der Fotograf haftet nicht für den Verlust von gespeicherten Daten und digitalen Fotos.
Für Schäden, die durch das Übertragen gelieferter Daten in einem Computer entstehen, leistet der
Fotograf keinen Ersatz.
5. Der Fotograf ist berechtigt, Fremdlabore, Fotobuchhersteller oder Produzenten von Hochzeitsalben, Druckereien etc. zu beauftragen. Er haftet nur für eigenes Verschulden und nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten. Über den Materialwert hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.
6. Der Fotograf erbringt die vom Auftraggeber bestellten Leistungen nach Maßgabe seines künstlerischen Gestaltungsspielraums. Reklamationen im Bereich der fotografischen und künstlerischen Umsetzung des Auftrags sind ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
7. Der Fotograf wählt die technischen und optischen Mittel zur Umsetzung des Auftrags selbst. Der Auftraggeber ist nicht dazu befugt, Ansprüche an die technische Ausrüstung des Auftragnehmers oder an die Verwendung der zur Bildbearbeitung erforderlichen Software oder Hardware zu stellen.
9. Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Fotos nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.
10. Nachträgliche Bestellungen von Fotoprodukten können bis zu 4 Wochen nach Erhalt des Datenträgers mit den Fotos beim Auftragnehmer bestellt werden. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist der Fotograf nicht zur Archivierung der entstandenen Fotos verpflichtet.
11. Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 7 Tagen nach Übergabe der Fotos bzw. des Werkes schriftlich beim Fotografen zu machen. Danach gelten die Fotos als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.
12. Farbdifferenzen können bei Fotoabzügen und Drucken jeder Art auftreten, die aus einer digitalen Datei erstellt wurden. Dies ist kein Fehler des Werkes und eine Reklamation ist hierdurch nicht berechtigt.
13. Die Zusendung und Rücksendung von Bildern oder Datenträgern erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. 14. Sollte eine Zusendung oder Rücksendung den Auftraggeber nicht erreichen, so kann der Fotograf hierfür nicht haftbar gemacht werden. Ein Schadenersatz ist hiermit ausgeschlossen.
V. Nebenpflichten
1. Der Auftraggeber versichert, dass er die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung, insbesondere zur kommerziellen Nutzung von Eigenwerbung des Fotografen, besitzt und dass eine schriftliche Einwilligung der abgebildeten Personen auf Anforderung des Fotografen vorgelegt werden kann. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.
2. Dem Auftraggeber obliegt die Pflicht, sicherzustellen, dass der Fotograf am jeweiligen Hochzeitstermin und Hochzeitsort (Location) zum Erstellen und Verwenden der Fotos befugt ist.
3. Es wird bestätigt, dass der Eigentümer des Grundstücks/der Location, auf dem die Hochzeitsfotos aufgenommen werden, mit der Erstellung und Verwendung der Fotos einverstanden ist.
4. Kommt der Auftraggeber dieser Pflicht nicht nach und das Erstellen und Verwenden der Fotos wird infolge dessen erschwert oder verhindert, ist der Fotograf nicht für Hausrechtsverletzungen verantwortlich zu machen und nicht zur Erstattung des vereinbarten Honorars verpflichtet.
VI. Leistungsstörung, Ausfallhonorar
1. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat oder weil der Auftraggeber eine Verlängerung der fotografischen Begleitung wünscht, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den
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vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann der Fotograf auch Schadensersatzansprüche geltend machen.
2. Tritt der Auftraggeber bis zu 4 Wochen vor dem vereinbarten Fototermin zurück, ist ein Ausfallhonorar in Höhe von 75% des vereinbarten Honorars zu zahlen. Bereits beglichene Anzahlungen werden nicht erstattet.
VII. Datenschutz
1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
2. Mit seiner Unterschrift erklärt sich der Auftraggeber mit der Verwendung der ihm zur Verfügung gestellten personenbezogene Daten, insbesondere E-Mail-Adressen, zum Zwecke der Kontaktaufnahme einverstanden. 3. Der Fotograf darf die E-Mail-Adressen für den Versand von Informationen und Newslettern rund um sein Unternehmen nutzen. Dieser Einwilligung kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen widersprochen werden.
VIII. Bildbearbeitung
1. Die Bearbeitung von Fotos des Fotografen und ihre Vervielfältigung und Verbreitung, analog oder digital, bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, ist dieses mit [M] zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.
2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Fotos des Fotografen digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotografen mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird.
3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.
4. Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, den Fotografen mit der elektronischen Bearbeitung fremder Fotos zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt den Fotografen von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.
IX. Nutzung und Verbreitung
1. Die Verbreitung von Fotos des Fotografen im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven, auf CD/DVD, USB-Sticks, SD-Karten oder Datenträgern, die nicht nur für den privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, ist nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber gestattet.
2. Die Weitergabe digitalisierter Fotos im Internet und in Intranets sowie auf Datenträgern und Geräten, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
3. Der Fotograf bestimmt die Auswahl der an den Auftraggeber übermittelten Fotos.
4. Der Fotograf ist nicht verpflichtet, Datenträger, Dateien und Daten an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
5. Wünscht der Auftraggeber, dass der Fotograf ihm Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.
6. Hat der Fotograf dem Auftraggeber Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Einwilligung des Fotografen verändert werden.
7. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber; die Art und Weise der Übermittlung kann der Auftragnehmer bestimmen.
X. Schlussbestimmungen
Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Fotografen, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist. Sind beide Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.

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